Prof. Dr. Angelika Zirker ist seit 2019 außerplanmäßige Professorin am Englischen Seminar (Abteilung Englische Literatur) der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie studierte Deutsch, Englisch und Französisch an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken sowie in Metz (Frankreich) und Cardiff (Wales). In ihrer Dissertation, die im Juli 2009 abgeschlossen wurde, befasste sie sich mit dem Thema Der Pilger als Kind: Spiel, Sprache und Erlösung in Lewis Carrolls Alice-Büchern. In ihrer Habilitationsschrift William Shakespeare and John Donne: Stages of the Soul in Early Modern Poetry beschäftigte sie sich mit der Frage nach dem Verhältnis von Dichtung und Bühne in frühneuzeitlicher Lyrik (Manchester University Press, 2019).

Angelika Zirker ist Mitglied und Betreuerin im GRK 1808 Ambiguität: Produktion und Rezeption sowie Mitglied von Projekt A2 „Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation im Kontext“ des SFB 833. Sie ist außerdem Mitherausgeberin der Zeitschrift Connotations: A Journal for Critical Debate. Ihre Forschungsinteressen umfassen Shakespeare, frühneuzeitliche Lyrik, Kinderliteratur und Konzepte von Kindheit, das Verhältnis von Religion und Literatur sowie die Literatur und Kultur des 19. Jahrhunderts, mit einem Schwerpunkt auf dem Roman. Gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Bauer entwickelt sie ein Forschungsprojekt zur erklärenden Annotation literarischer Texte im Kontext der Digital Humanities. Im SFB „Andere Ästhetik“ ist an zwei Projekten beteiligt: C05 „The Aesthetics of Co-Creativity in Early Modern English Literature“ und B06 „Merkmale ästhetischer Reflexionsfiguren:  Systematische Annotation und quantitative Analyse.“

Eine Übersicht ihrer Publikationen finden Sie hier.